Schottenhammel Festzelt

Schottenhamel Festzelt

Die Schottenhamel Festhalle auf dem Münchner Oktoberfest

Eines der wichtigsten Zelte auf der Wiesn, denn hier fängt alles an: Punkt 12 Uhr mittags am ersten Wiesntag sticht der Oberbürgermeister von München, Christian Ude, das erste Fass an und ruft "O'zapft is!".

Allg. Informationen zum Schottenhamel

Festhalle Schottenhamel OHG

Festwirte: Christian und Michael F. Schottenhamel
Nymphenburger Straße 139
D-80636 München

Tel. Reservierungsbüro: (089) 54 46 93 10
Fax Reservierungsbüro: (089) 54 46 93 19

Festhalle Tel: 089-50077372
Festhalle Fax: 089-50077382

Sitzplätze innen: 6.000
Sitzplätze außen: 4.000

Brauerei: Spaten-Franziskaner-Bräu
Musik: Kapelle Otto Schwarzfischer

Website: www.festzelt.schottenhamel.de
E-Mail: festhalle@schottenhamel.de


Geschichte der Schottenhamel-Festhalle

Angebote, Infos, Tipps und Tricks

Die Geschichte der Schottenhamel-Festhalle beginnt im Jahr 1867. Michael Schottenhamel stellte eine kleine Bretterbude als Oktoberfest-Restaurant für nicht einmal 50 Personen hinter dem Königszelt auf. Damit die Besucher auch in den Pausen seines Militärorchesters unterhalten wurden, verpflichtete der frischgebackene Wiesnwirt eine Reihe von Künstlern. So herrschte in seinem Zelt ohne Pause eine zünftige Stimmung und es entwickelte sich zum beliebten Treffpunkt für Studenten, Offiziere, Künstler, Prinzen und die wohlhabenden Bürger der Stadt.

Im Sommer 1872 versiegten die Bierquellen - das unfassbare war geschehen! In dieser Not kam Michael Schottenhamel auf die Idee, das bereits im März eingesottene, besonders würzige Bier des Franziskaner-Leist-Bräus auszuschenken. Dieser etwas stärkere, für damals recht helle Bier mit 16 Prozent Stammwürze wurde vom Einsottzeitpunkt her Märzen genannt. Im Laufe der Zeit wurde dieses Bier zum klassischen Oktoberfestbier der Münchner Brauereien und erfreut sich bis heute größter Beliebtheit bei den Wiesnbesuchern.

Als erster Wiesnwirt ließ Michael Schottenhamel ein Zelt für 1000 Gäste anfertigen. Nach der Jahrhundertwende schlug der geschäftstüchtige Wirt im Jahre 1908 sämtliche Rekorde, als er ein Zelt mit 8000 Plätzen anfertigen ließ. Während des Oktoberfests verlegten damals die Studenten ihre Vorlesungen in das Schottenhamel-Zelt. So kam es nicht von ungefähr, daß dieses Zelt den Ruf erhielt, das erste Haus am Platz zu sein, in dem sich die "besseren Herrschaften" treffen.

Sohn Michael II. übernahm nach dem Tod des Vaters den Betrieb und trat auch auf der Wiesn in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vaters. Selbst in der Weltwirtschaftskrise ab Ende der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts stand die Familie Schottenhamel für Stabilität. Und so konnte das Oktoberfest 1932 nur durch eine persönliche Bürgschaft der Familie stattfinden.
Münchens legendärer Nachkriegsbürgermeister Thomas Wimmer ließ das Schottenhammel-Zelt zur weltberühmten Institution aufsteigen, als er 1950 die Tradition des Wiesn-Anstichs ins Leben rief. Seit dieser wichtigen Amtshandlung des von den Münchnern liebevoll "Wimmer Dammerl" genannten Oberbürgermeisters ist das Schottenhamel-Zelt Schauplatz der offiziellen Wiesn-Eröffnung. Und bis auf das Jahr 2001 ist die Wiesn auch immer mit dem Anstich eröffnet worden.
Im Jahr 1968 übernahmen die beiden Söhne von Michael Schottenhamel II., Hans und Max, das Traditionszelt. Seit 1988 führt bereits die vierte Schottenhamel-Generation den Betrieb. Peter Schottenhamel leitet mit seinem Vetter Christian die Geschicke des mittlerweile ältesten Oktoberfestzeltes. Auch die fünfte Generation mit Thomas und Michael Schottenhamel hilft bereits mit.
Nach den schrecklichen Terror-Anschlägen in den USA am 11. September 2001 entschloß sich die Stadt München, ein ruhigeres und eingeschränktes Oktoberfest durchzuführen. Und Anstelle der rustikalen Anstichszeremonie eröffnete Oberbürgermeister Christian Ude die Wiesn mit einer besinnlichen Feier im Schottenhamel-Zelt.

Die Schottenhamel Festhalle

Das Zelt in dem jedes Jahr der offzielle Oktoberfest Anstich stattfindet.

Das Schottenhammel ist nicht nur eines der größten Zelte auf der Wiesn, es ist auch eines der wichtigsten. Hier beginnt jedesmal um Punkt 12 Uhr das Oktoberfest. Jedes Jahr aufs neue geben sich am ersten Wiesntag der Bürgermeister Münchens und der CSU Chef die Hand um das erste Fass anzustechen und somit die Wiesn zu eröffnen. Erst nach dem Anstich im Schottenahmmel, dürfen dann auch die anderen Festzelte das heißgeliebte Wiesnbier ausschenken. Vorallem junge Münchner finden hier zusammen um gemeinsam die Wiesn zu feiern. Somit ist die Stimmung auch meist jugendlich freundlich und es wird ausgiebig gefeiert, dazu tragen auch die einzigartigen viereckigen Biertische und –bänke hinzu. Der Flirtfaktor ist in diesem Zelt ebenfalls sehr hoch und so lohnt es sich vorallem für Single dieses Zelt zu besuchen, aber auch Leute in einer Beziehung kommen hier auf ihre Kosten. Übrigends waren die Schottenhammels bereits im Jahre 1867 mit einer kleinen Bierbude auf dem Oktoberfest vertreten und sind somit die ältesten Wiesnwirte auf der Wiesn.  .

Fazit der Oktoberfest-Info Redaktion:

Ein großartiges Zelt mit einer großartigen Stimmung. Nicht nur die vielen jungen Menschen aus München und aus ganz Deutschland sowie aus der ganzen Welt tragen zu der wunderbaren Stimmung bei sondern auch die Kapelle rund um Otto Schwarzfischer gibt ihr Bestes um weiterhin das Schottenhammel ganz oben auf der Liste der besten Festzelte auf der Theresienwiese zu bewahren. Ein schönes, helles und freundliches Zelt, welches immer einen Besuch oder auch mehrere verdient hat. Allerdings sind die viereckigen Anordnungen der Biertische nicht jedermanns Sache und somit meist etwas gewöhnungsbedürftig. Dies trübt allerdings die gute Stimmung im Zelt nicht.




 



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Das Schottenhamel Zelt auf dem Oktoberfest in München
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